Zona Oeste - Artikel
Der Osten
Durch die Bergkette des Floresta da Tijuca getrennt, sind die Bezirke der Zona Oeste sehr unterschiedlich in ihrer Lage und Art.
Barra da Tijuca am Atlantischen Ozean ist für Surffans ein weit besseres Ziel als Arpoador und die anderen (aufgeschütteten) Stadtstrände. Hier hat man fast immer gute Wellen und viel Platz. Nach amerikanischem Vorbild errichtete Straßen und Wohnblocks, sowie große Entfernungen verlangen nach einem Auto. Hier wohnen viele wohlhabende Cariocas, die von der Kriminalität in abgesperrte "gated communities" flüchten. Wer Rio selbst kennenlernen möchte, sollte sich eine Unterkunft in der Zona Sul suchen - der tägliche Weg in die Stadt ist einfach zu lang.
Im "Rio Centro" betitelten, da im geographischen Zentrum der Stadt gelegenen, Gelände in Jacarepaguá finden regelmäßig größere Festivals und Konzerte statt. Der Weg in die Zona Zul ist relativ weit, mindestens eine Stunde sollte man für die Anreise einplanen.
Bangu, Padre Miguel und angrenzende Stadtteile im Norden sind von Bergen eingekesselt. Hier sind es nochmal drei vier Grad heißer, als im ohnehin schon oft warmen Rio - und das ohne frische Brise vom Meer. Ein heißes Pflaster ist Bangu und Umgebung auch der Kriminalität wegen. Schießereien und Hinrichtungen mit zwei oder drei Toten, auf offener Straße und aus welchem Anlaß auch immer, sind an der Tagesordnung. Die Avenida Brasil/BR 101 für durch diese Bezirke nach Angra dos Reis und Mangaratiba. Sehenswürdigkeiten, die einen Zwischenstop lohnen, findet man hier aber definitiv nicht.

